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Verursacher ermitteln
18.01.2006

Zur Berichterstattung über die Schadstoffbelastung am Hafen Trier:

Die sehr späte Bestätigung der hohen Schadstoffbelastung rund um den Trierer Hafen lässt Zweifel an der Kompetenz des Mainzer Umweltministeriums aufkommen. Insbesondere deren Kommunikations-Kompetenz ist fragwürdig. Mit der Aussage: "Die Luft ist sauber, nur die giftigen Niederschläge sind ein Problem" (Pressebericht, siehe im Internet  www.muf.rlp.de), fühlen sich viele Bürger vom Ministerium verschaukelt.

Den Bürger interessiert nicht primär, ob die gesetzlichen Vorschriften eingehalten werden, sondern ob Gefahr für die Gesundheit besteht. Vor vielen Jahren bereits haben die Bürger ihre Sorge über den offensichtlichen Ausstoß brauner Staubwolken vom Trierer Stahlwerk deutlich geäußert, sind aber von den zuständigen Behörden nicht ausreichend ernst genommen worden. Die Uni Trier muss erst eine Studie mit dem Nachweis von Blei, Cadmium und PCB vorlegen, damit das Mainzer Umweltministerium bereit ist, diese Fakten zu bestätigen. Leider war das Ministerium jedoch bis heute nicht in der Lage, den Verursacher zu ermitteln und damit die Grundlage zur Beseitigung der Ursache zu schaffen. Sinnvoll wäre, die Messmethoden zu verbessern und den vorliegenden Gegebenheiten anzupassen, dann wäre sicherlich der Verursacher schnell zu ermitteln.

Ein weiterer Vorschlag an das Ministerium wäre auch, das Informationsbedürfnis der Bürger ernst zu nehmen und mehr Transparenz seiner Arbeit zu schaffen, indem über das Internet sein Vorgehen hinsichtlich des Trierer Hafens und die vorliegenden Fakten verständlich dargestellt werden. Der widersprüchliche Pressebericht war sehr schnell über die Homepage des Ministeriums zu finden,

allerdings waren der angegebene Link zu den Messergebnissen und der Link zu dem kompletten Messbericht nicht funktionsfähig. Ist das alles ein Zufall? Gibt es einen direkten Zusammenhang zwischen den Messergebnissen und der Tatsache, dass momentan kein Rauch vom Stahlwerk zu sehen ist? Wird tatsächlich momentan ein neuer Filter eingebaut? Wenn ja, welche Erwartungen dürfen damit verbunden werden?

Karl H. Pickan

Trier

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