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Schon wieder brennt`s im Trierer Hafen siehe *** Presse-Echo ***--------
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Taten statt Messungen!
30.01.2006 

Stellungnahme des Trierer Arbeitskreis Umwelt und Medizin zu den Schadstoff-Messungen und   -Belastungen im Trierer Hafen:
 

Ist es Zufall oder Absicht, dass der Messzeitraum in die Zeit von Weihnachten/Sylvester beziehungsweise in den Produktionsausfall infolge Brandes im Trierer Stahlwerks (TSW) f├Ąllt?

Ist es Zufall oder Absicht, dass die Messpunkte allesamt nicht in der festgestellten Hauptwindrichtung (S├╝dwest) bezogen auf das TSW liegen?

Warum konzentriert man sich nicht auf diesen bereits seit dem Jahr 1996 aus dem Luftreinhalteplan Trier-Konz bekannten "Sonderemittenten" mit "au├čergew├Âhnlichen Staubemissionen"?

Warum werden ├╝berhaupt noch immer weitere Messungen auf Kosten des Steuerzahlers vorgenommen, obwohl erh├Âhte Depositionen von Dioxinen, Furanen und Schwermetallen bereits im Luftreinhalteplan Trier-Konz von 1996 sowie durch die Messungen von Professor Werner von der Universit├Ąt Trier eindeutig festgestellt wurden?

Der Trierer Arbeitskreis Umwelt und Medizin (Traum) pl├Ądiert daf├╝r, endlich Taten statt Messungen zu unternehmen. Jeder weitere Schadstoff-Eintrag und -Niederschlag belastet die Gesundheit der Bev├Âlkerung und die B├Âden zus├Ątzlich. Weitere Grenzwert-Diskussionen sind unangebracht. Die bestehenden Grenzwerte orientieren sich lediglich an dem technisch Machbaren oder an politischen Vorgaben, nicht aber an dem gesundheitlich W├╝nschenswerten. F├╝r krebserregende Stoffe wie Dioxine, Furane und Schwermetalle gilt aus medizinischer Sicht lediglich ein Nulleintrag in die Umwelt beziehungsweise eine absolute Minimalisierung als vertretbar.

Dr. med. Margarethe Huschens,

Ärztin für Umweltmedizin, Trierer Arbeitskreis Umwelt und Medizin (Traum), Trierweiler

 

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